Historie des Aeroclub Büren

1950-1968

Der Ursprung für das Segelfliegen in Büren beginnt mit der Gründung des Aero- Club Geseke. Das Gelände muss allerdings 1952 aufgegeben werden und für die nächsten Jahre sind die Flieger in Lippstadt-Lipperbruch, Bad Lippspringe, Paderborn-Mönkeloh, Oerlinghausen und Brilon zu Gast. In dieser Zeit wurden die teilweise selbstgebauten Segelflugzeuge SG 38, Grunau- Baby, Bergfalke II, L-Spatz, K8 geflogen.
1967 wird der Vereinsname geändert in „Aero-Club Geseke-Büren“, das Fluggelände in Büren wird erschlossen und die Flugzeughalle gebaut.

 

1969

Wieder gelingt an langen Winterabenden ein Glanzstück: der Eigenbau einer „SF 27A“. Im Sommer fahren Vereinsmitglieder mit dem „Spatz“
nach Kufstein und erleben Alpensegelflug mit all seinen Schönheiten.

1970

Vikar Schlepphorst gründet eine Jugendgruppe und führt sie vom Modellflug zum Segelflug.

1971

Jeweils im Herbst organisiert der Verein Flugtage, bei denen neben Modellflug und Fallschirmspringen auch Segel- und Motorkunstflug der Spitzenklasse gezeigt werden. Aus den Einnahmen kann erstmals ein Flugzeug neu gekauft werden:ein Motorsegler „SF 25 B-Falke“.

1973

Mit großen Anstrengungen wird der Platz planiert; die seitliche Neigung der Start- und Landebahn wird ausgelichen.

1974

Das Motorflugzeug „PA18“ wird gekauft und wieder aufgebaut. Leider liegen Licht und Schatten dicht beieinander: Beim Absturz des Motorseglers kommen drei Menschen uns Leben.

1975

Der „Aero-Club Lippstadt“ verstärkt den Flugbetrieb in Büren mit 30 Mitgliedern und 4 Flugzeugen; außerdem ist der „Wittener Luftsport-Club“ für
einige Jahre zu Gast.

1976

Die Lippstädter bauen ihre eigene Flugzeughalle.

1978

Das erste Segelflugzeug in GFK-Bauweise wird gekauft: ein „Astir CS 77“.

1979

Der Verein kann den Flugplatz mit Stom- und Wasserleitung versorgen.

1980

Die Jugendarbeit wird intensiviert. Nach Werbeveranstaltungen in Bürener Schulen wächst die Jugendgruppe schnell und die ersten Jugendlager werden durchgeführt. Die jungen Piloten sind beim Bezirks-Jugendvergleichsfliegen in Blomberg erfolgreich.

1981

Am Südhang bei den Flugzeughallen errichten die Aktiven eine großzügige Werkstatt und Anhänger- und Geräteboxen. Zur besseren Segelflugausbildung wird ein neues doppelsitziges Schulflugzeug, ein „Twin Astir II“, gekauft.

1982

Der Verein wird mit dem „Jumbo-Baumann-Preis“ in Gold für die beste Jugendarbeit im Land Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

1985

Eisernes Sparen und unermüdlicher Arbeitseinsatz erlauben es, einen neuen Motorsegler „SF 25 C 2000“ zu kaufen.

1986

Die Winterarbeit wird mit dem Einsatz der neuen Startwinde Typ „Hans Helle“ gekrönt. Für den Platz wird UL-Flug genehmigt.

1987

Fliegerlager in Kufstein, leider mit verhageltem Sommerwetter.

1988

Der Aufenthaltsraum erhält ein neues Dachgeschoß mit Unterrichtsraum, Schlaf- und Sanitärräumen. Gleichzeitig entsteht die überdachte Terasse.

1989

Das Hallendach wird neu gedeckt. Das Luftsportjugendtreffen NRW wird zu einem rauschenden Fest mit unvergesslichen Attraktionen.

1990

Weitere Reparaturen und Verbesserungen ergänzen die Gebäude: Hallentor, Terassenbelag. Beim Landesjugendvergleichsfliegen erreichen R. Scharff und D. Schäfer den 2. bzw. 4., bei der bundesausscheidung den 10. bzw. 15 Platz

1991

Das Hochleistungssegelflugzeug „H 304“ wird gebraucht gekauft.

1992

Ein zweiter Doppelsitzer „Twin Astir II“ wird gekauft, der Aufenthaltsraum renoviert und neu gestaltet.

1993

25jähriges Jubiläum, der Segelfliegertag NRW und der Verbandstag NRW bieten Grund zum Feiern. Mit Hilfe der Stadt Büren kann das Landefeld im Westen erweitert werden; jetzt stehen in zwei Richtungen parallele Landebahnen zur Verfügung. Konrad Reichelt kann die ersten Starts mit seinem selbst gebautem Entenflügel-Motorsegler „ERPEL“ geniesen.

1996

Nachdem ’95 der Bau einer neuen Flugzeughalle genehmigt wurde, kommt es im Juli zur Grundsteinlegung. Doch wieder sind Glück und Unglück dicht nebeneinander: Die „Maule“ stürzt in Liemke ab; alle vier Insassen sterben. Die Ursache für den Absturz wird nicht gefunden.

1997

Die Bürener Jugendgruppe gewinnt das Volleyballturnier der Luftsportjugend NRW.

1998

Nach zwei Jahren Bau wird die neue Flugzeughalle eingeweiht. Auch die Werkstatträume wurden umgebaut und erweitert; ferner wurde eine „Morane“ gekauft.

1999

Ein „Schleppfalke SF 25“ und der „LS 4“ werden gekauft. Außerdem wird Christian Meinel für seine 25-jährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender geehrt.

2000

Der Verein wird zum 2.Mal mit der „Blauen Flagge“ für Umwelterziehung geehrt.

2002

Um zusätzliche Flugschüler zu gewinnen, gibt der Verein Infoveranstaltungen an den Bürener Schulen. Sie sind von Erfolg gekrönt, ebenso wie der „Tag der offenen Tür“ im Mai.

2003

Es wird gearbeitet: der Lepo-Weg wird gebaut und die Start- und Ladebahn geebnet. Grund zum Feiern bieten traditionell Flugtag, Hammelbraten und Weihnachtsfeier.

2004

Spielplatz und Fußweg zum Flugplatz (Treppe durch die „Arschkerbe“) erneuert. Wieder fahren einige Segelflieger zur Einweisung in das Alpenfliegen nach Samedan.

2005

Der Verein sichert die zukünftige Rücklagenbildung über die Installation einer Solaranlage. Mehrere Vereinsmitglieder erleben mit den 2 Motorseglern und einem Motorflugzeug eine beeindruckende Tour zum Nordkap.

2006

Ein Jahr der Feste: nicht nur der „Tag der offenen Tür“ am Vatertag sorgt für gute Laune, der Verein nimmt auch beim Stadtfest Büren am Festzug teil. Im Oktober wird zum ersten Mal ein Drachenfest veranstaltet, das viele Besucher anlockt.

2007

Nach intensiver Diskussion kauft der Verein ein weiteres Flugzeug, die „DG 1000“. Angespornt vom Erfolg des Vorjahres wird ein 2. Drachenfest
ausgerichtet. Die Fenster im Vereinsgebäude werden modernisiert.

 

2008

Den Vereinsmitgliedern stehen vier moderne Segelflugzeuge (DG1000, Twin Astir, LS 4, H 304), zwei Motorsegler und ein Schleppmotorflugzeug für ihr schönes Hobby zur Verfügung. Im August ist der AC-Büren zum zweiten mal Ausrichter des Luftsportjugendtreffens.

2013

Der Aeroclub Büren hat sein Schleppflugzeug, die Morane verkauft und ein neues Flugzeug, die DR400 "Remorqueur" gekauft. Die "Remo" eignet sich ebenfalls für den Segelflugzeugschlepp und ist zudem geräuschärmer als die alte Morane. Der Aeroclub leistet somit wieder einen Beitrag für den Umwelt- und Lärmschutz.

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